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Von
der Agrarwende zur Konsumwende?
Eine Untersuchung der Effekte der Agrarwende für die Verbreitung
nachhaltiger Ernährungsmuster
entlang der Akteurskette vom Produzenten bis zum Konsumenten
Homepage: www.konsumwende.de
Seit 1. 11. 2002 läuft ein neues Verbundprojekt mehrerer
Universitäten im Rahmen des Förderschwerpunktes Sozial-ökologische
Forschung innerhalb der "Forschung für Nachhaltigkeit" (fona). Es wird vom Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) finanziert.
Dr. Karl von Koerber, Leiter des Beratungsbüros
für ErnährungsÖkologie und Lehrbeauftragter für Ernährungsökologie
an der Technischen Universität München/Weihenstephan, ist daran als
Mitarbeiter des Teilprojekts 4 beteiligt: Ernährungsberatung - Innovative Ansätze für die ernährungsbezogene
Verbraucherberatung. Weitere MitarbeiterInnen sind Ralph Wilhelm (Doktorand) und Dr. Waltraud Kustermann
am Lehrstuhl für Wirtschaftslehre des Haushalts, Kosumforschung und Verbraucherpolitik von Prof. Dr. Georg Karg, Technische Universität
München/Weihenstephan. Die Projektkoordination liegt bei
Prof. Dr. Karl-Werner Brand, Münchner Projektgruppe für Sozialforschung.
Projektbeschreibung
Das Projekt untersucht,
inwieweit die von der rot-grünen Bundesregierung eingeleitete Agrarwende von einer entsprechenden Veränderung des Ernährungsverhaltens
der Konsumenten gestützt wird, welche Faktoren diesen Zusammenhang beeinflussen
und wie er optimiert werden kann.
Zu diesem Zweck untersucht
es die Effekte der im Rahmen der Agrarwende ergriffenen Maßnahmen entlang
der Akteurskette (Erzeugung, Verarbeitung, Handel, Verbraucherberatung, Verbraucher),
bewertet sie unter dem Gesichtspunkt der Nachhaltigkeit und erarbeitet entsprechende
Gestaltungsempfehlungen zur Überwindung der identifizierten Hemmnisse.
Empirisch stützt sich
das Projekt auf regionale und großstädtische Fallstudien sowie auf
bundesweite Erhebungen. Organisatorisch wird es durch fünf akteursspezifische
Teilprojekte, vier Querschnittsdimensionen (theoretisches Rahmenkonzept, regional
spezifizierte Kriterien nachhaltigen Konsums, Brückenkonzepte auf der Akteursebene,
Genderaspekte im Feld der Agrar- und Konsumwende) und sieben Integrationsworkshops
verzahnt.
Geplant sind Veröffentlichungen
und Akteursempfehlungen zur Optimierung der Verknüpfung von Agrar- und
Konsumwende.
Teilprojekt 4: Ernährungsberatung
Innovative Ansätze für die ernährungsbezogene Verbraucherberatung
Ausgehend von einer Analyse
der Ist-Situation werden Handlungsoptionen für die Verbraucherberatung
entwickelt, um eine nachhaltige Ernährungsweise in der Bevölkerung
zu fördern. Dabei stehen insbesondere innovative, zielgruppengerechte Wege
der Verbraucheransprache im Vordergrund.
Nähere Informationen
auf der Homepage: www.konsumwende.de
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